Es hat sich wieder einmal eine Journalisten-Kollegin an mich gewandt, auf der Suche nach Fallbeispielen für einen TV-Beitrag, und zwar für das ZDF-Magazin Mona Lisa. Diese Beiträge sind in der Regel etwa 5 bis 7 Minuten lang. Von der ZDF-Redakteurin Andrea Schreiber ist solide Recherche zu erwarten, kein hingeschluderter mit Klischees gespickter Schnellschuss, wie das gerade bei diesem Thema oft vorkommt. Sie sucht »Betroffene«, die gern vor der Kamera erzählen würden, zu zwei Themenbereichen:

• Alleinerziehende Väter, bei denen die Ex-Partnerin keinen Unterhalt bezahlt (also der ›Normalfall‹)

• Umgangsväter, bei denen die Kinder bei der Mutter sind, und die aus dem Grund selbst keinen Unterhalt bezahlen, weil sie es schlicht finanziell nicht packen (vielleicht auch deswegen, weil eine neue Familie da ist, wieder Kinder da sind)

Drehtermin: etwa Mitte August, Zeitaufwand ca. 3 Stunden.

Am besten wäre eine kurze erste Kontaktaufnahe per Email. Frau Schreiber meldet sich dann: schreiber.a@zdf.de

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Hier aus der Original-Mail von Frau Schreiber:

Das Magazin Mona Lisa plant, über das Thema Unterhaltsflucht zu berichten. Da es inzwischen immer mehr Frauen gibt, die den Unterhalt für ihre Kinder nicht zahlen, würden wir gern einen Vater zu Wort kommen lassen, der von seiner Situation berichtet. Ich würde mit einem kleinen Team zu ihm kommen. Wo das Interview am besten stattfindet, würden wir im Vorfeld gemeinsam besprechen. Ich gehe von einem Zeitaufwand von ca. 3 Std. aus, je nach Fall. Wenn Sie Fragen haben, können Sie mich gerne über meine Mailadresse schreiber.a@zdf.de kontaktieren. Gut wäre es, wenn der Dreh Mitte August stattfinden könnte. Ich bin ab dem 28. Juli wieder im Büro und kann dann Anfragen dazu beantworten.

Ein weiterer möglicher Baustein des Beitrags könnte ein Interview mit einem unterhaltspflichtigen Vater sein, der den Unterhalt nicht zahlt oder einstellen will, z.B. weil er aus seiner Sicht zuviel zahlen muß, sodaß ihm selber nichts mehr bleibt. In den bisherigen Beiträgen zum Thema Unterhalt wurde meist aus der Sicht der Mütter berichtet. Wir wollen es diesmal anders machen und die andere Seite zu Wort kommen lassen. Die persönliche Sicht ist dabei entscheidend und uns interessieren die Gründe für die jeweilige Entscheidung.